Biologische Bekämpfung

Als Rosenzüchter hat man bei seinen Pflanzen unvermeidlich mit Krankheiten und Schädlingen zu tun. Was man selbst in der Hand hat, ist die Bekämpfung. Bei Afriflora Sher werden biologische Bekämpfungsmethoden eingesetzt. So trägt Afriflora Sher zur Gesundheit von Mensch und Umwelt bei.

Biologische Bekämpfung ist der einsatz von natürlichen Feinden gegen Krankheiten und Schädlinge

Ergebnis

Inzwischen sind 90 % der gesamten Bekämpfungsmethoden nicht chemisch, sondern biologisch. Afriflora Sher strebt danach, zu gegebener Zeit nur noch mit biologischen (und nicht mit chemischen) Bekämpfungsmethoden zu arbeiten.

Kontrolle

Die Rosen von Afriflora Sher werden regelmäßig durch die Mitarbeiter auf Krankheiten und Schädlinge kontrolliert. Beispiele für Krankheiten und Schädlinge sind die Gemeine Spinnmilbe, Wollläuse oder Thripse. Um zu kontrollieren, ob sich in einem Gewächshaus Schädlinge befinden, kann man zum Beispiel einen Pfahl mit einem farbigen Blatt aufstellen. Einige Insekten sind farbfühlig und setzen sich darauf, wenn sie sich im Gewächshaushaus befinden. Dies ist eine sehr einfache und umweltfreundliche Kontrollmethode.

Koppert Biological Systems – Biologische Pflanzenschutzmittel

Sobald ein Schädling oder eine Krankheit entdeckt wird, wird sofort ein natürlicher Feind zur Bekämpfung eingesetzt. Für die Gemeine Spinnmilbe ist dies beispielsweise die Raubmilbe. Das biologische Bekämpfungsmittel unseres Kooperationspartners Koppert Biological Systems wird über die Rosen gestreut. In den Flaschen befinden sich die Tierchen, die das Ungeziefer auf natürliche Weise bekämpfen.

Seitdem wir mit Koppert zusammenarbeiten hat sich der Einsatz von chemischen Mitteln um ca. 63 % verringert. Afriflora Sher hat es sich zum Ziel gesetzt, 100 % natürliche Bekämpfungsmittel einzusetzen.

Chemische Bekämpfungsmethoden nur, wenn es sein muss

Obgleich Afriflora Sher so oft wie möglich natürliche Feinde einsetzt, ist es in einigen Fällen jedoch nicht möglich, Schädlinge und Krankheiten vollständig auf diese Weise zu bekämpfen. Vor allem Schimmel ist sehr hartnäckig. Vier Wochen pro Jahr werden chemische Bekämpfungsmethoden angewandt. Diese werden zwar durch Fachpersonal unter strengen Sicherheitsmaßnahmen wie z. B. das obligatorische Tragen von Schutzkleidung und Gesichtsmasken ausgeführt.

Trotzdem bemüht sich Afriflora Sher nach Kräften, den Einsatz von chemischen Mitteln möglichst gering zu halten. Um sicher sein zu können, dass der Einsatz von chemischen Mitteln auf ein Mindestmaß beschränkt wird, legt das Unternehmen als Standard die Werte zugrunde, die für Obst gelten, auch wenn dies keine gesetzliche Anforderung für einen Rosenzüchter ist. Afriflora Sher orientiert sich an diesen hohen Standards, um seinen Kunden Rosen bester Qualität anbieten zu können. Eine Möglichkeit, die hohen Standards zu überwachen, ist, sich durch verschiedene Organisationen zertifizieren zu lassen. Um zertifiziert zu sein und es zu bleiben, sind regelmäßige Kontrollen erforderlich, ob das hohe Anspruchsniveau auch erreicht wird. Afriflora Sher ist es auch sehr wichtig, Zertifikate zu besitzen.


Für Afriflora Sher gilt:
so biologisch wie möglich und so chemisch wie nötig

Ziel: so sauber wie Obst

Afriflora Sher hat sich das Ziel gesetzt, dieselben Umweltnormen zu erfüllen wie bei Obst. Die Menge und die Sorte der verwendeten Bekämpfungsmittel werden immer mit den Standards verglichen, die für Obst erlaubt sind, die wir ja schließlich essen. Die Eignung von Rosen, mit der Menge an Bekämpfungsmitteln von Obst oder am liebsten vollkommen biologisch gezüchtet zu werden, ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl neuer Rosensorten.

Beim Einsatz von biologischen Bekämpfungsmitteln ist Afriflora Sher in Afrika ein Vorreiter in seinem Sektor.


Einige Rosensorten von Afriflora Eher sind jetzt schon sauberer als Obst

FSI

Unser Partner FSI (Floriculture Sustainability Initiative) unterstützt Afriflora Sher beim natürlichen Pflanzenschutz. Gemeinsam haben wir damit begonnen, dafür zu sorgen, dass bestimmte Sorten so sauber wie möglich sind. Inzwischen gibt es bereits sechs Sorten. Ein Beispiel für eine Sorte, die bereits soweit ist, ist die Sunny Sher.

Wöchentlich werden Rosen an ein unabhängiges Labor in  Zeeuws Vlaanderen (Niederlande) geschickt. Das Labor führt eine vollständige Untersuchung der Rosen durch. Auf diese Weise ist Afriflora Sher stets über die Qualität seiner Rosen informiert. Dadurch, dass alles dokumentiert wird, ist die Arbeitsweise des Unternehmens transparent. Mittels Barcode kann Afriflora Sher zudem immer beweisen, dass es sich um seine Rosen handelt. Auch in Ziway wird der Betrieb regelmäßig durch Parteien wie MPS-ECAS und Flo-cert.
 kontrolliert.

Afriflora Sher sorgt für… Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit (Planet, Mitarbeiter und Gewinn) ist für Afriflora Sher einer der Kernwerte. Daher werden die Rosen in Stahlgewächshäusern mit Plastikabdeckung unter natürlichen Bedingungen gezüchtet. Afriflora bemüht sich außerdem nach Kräften, die natürlichen Bedingungen so gut wie möglich zu nutzen.

Darüber hinaus wird bei Afriflora Sher alles getrennt, recycelt oder wiederverwendet

Materialien werden immer wiederverwendet. Zum Beispiel die Kisten, in denen die Rosen transportiert werden. Und wenn Afriflora Sher ein bestimmtes Material nicht mehr verwenden kann, wird geprüft, ob es nicht andernorts in der Wirtschaft noch nützlich sein kann.

Afriflora Sher trägt so zur Nachhaltigkeit in der Region bei.

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